Programm
18:15 Uhr: Kurzführung
18:45 Uhr: Performance – Antonio Stella
19:30 Uhr: Artist Talk – Janine Böckelmann
20:00 Uhr: Live Act – Gregor Schwellenbach

Antonio Stella: ima koko watashi
Eine Performance kann als ein Zeichen betrachtet werden, das mit einem Stock auf die Wasseroberfläche gezeichnet wird. Es ist unwahrscheinlich, dass sie Bestand hat. Sie ist dazu bestimmt, von dem Ort, an dem sie stattfindet, zu verschwinden oder sich einfach an einen anderen Ort zu verlagern. Ein physischer Ort, wie eine Bühne, ein Museum, ein Parkplatz. Ein immaterieller Ort, wie die Erinnerung derjenigen, die sie erlebt haben und die Erinnerung daran mit nach Hause nehmen. Eine Performance besteht aus Momenten, von denen jeder einzigartig und unfassbar ist. Sie sind durch eine Zeitachse miteinander verbunden. Diese kann eine gerade Linie sein, eine Kurve oder sich wie ein Kreis, eine Kritzelei oder drei einfache Wörter schließen: ima, koko, watashi. Das bedeutet in etwa: jetzt, hier, wo wir sind.
Gregor Schwellenbach: Solo
Gregor Schwellenbach collagiert in seinen Solosets anekdotische Fieldrecordings mit Barockmusik, Minimalismus mit Erinnerungen an Clubkultur, elektronisch erzeugte mit live gespielten Klängen. Neugierig, liebevoll und verspielt flaniert seine Musik durch unterschiedliche kulturelle Traditionen. Schwellenbach komponiert Filmmusik und arrangiert für Popkünstler wie Xatar und Souly. Zudem leitet er die Fachrichtung Popmusik an der Zürcher Hochschule der Künste.
